Religion / Ethik

Durch die vielfältige Begegnung mit dem christlichen Glauben im konfessionellen Religionsunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich eine religiöse Identität anzueignen


Spirituelle Angebote wie Meditation oder Gebet ermöglichen den Kindern innezuhalten, ihr Leben zu bedenken und Lebensperspektiven zu entwickeln.

Auch tragen Erzählungen und biblische Geschichten dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler Lebensfragen entwickeln, darüber philosophieren und ihre eigene Persönlichkeit festigen. Die Kinder lernen z.B. durch Rollenspiele sich in andere Personen hineinzuversetzen, Stimmungen und Gefühle vielfältig auszudrücken.

Sie erfahren, dass biblische Geschichten etwas mit ihrer eigenen Lebenswelt zu tun haben, ihnen Halt und Trost geben können und Anleitung für ein gelingendes Leben in Gemeinschaft sein können. Musik und Kunst sind ebenfalls Bestandteile des Religionsunterrichts. Es ist uns wichtig, einen ganzheitlichen Religionsunterricht anzubieten, in dem die Persönlichkeit des Kindes und seine Glaubensentwicklung im Mittelpunkt steht. Der Religionsunterricht soll helfen, dass die Kinder sich selbst, ihre Mitmenschen und die Welt altersgemäß verstehen lernen. Dazu gehört auch das Wissen über Traditionen, Kirchenfeste und ihre Wurzeln. Durch den regen Austausch und durch gemeinsame Aktionen der katholischen und evangelischen Religionspädagoginnen lernen die Kinder Menschen unterschiedlicher Konfessionen mit Respekt und Toleranz zu begegnen.Die Religionslehrkräfte wollen den Schülerinnen und Schülern helfen, andere Religionen kennen zu lernen, zu hinterfragen und zu verstehen. Das ist ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag zur Friedenserziehung.

Besuche in den jeweiligen Kirchen und Moscheen sind an unserer Schule selbstverständlich, wie auch ökumenische Schulgottesdienste, die von Schülern beider Konfessionen gemeinsam gestaltet werden

Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild. Deshalb hat er eine unantastbare Würde und verdient Wertschätzung. Vor diesem Hintergrund nehmen die Schülerinnen und Schüler Unrecht und Elend in der Welt aufmerksam wahr und werden durch den Religionsunterricht zu achtsamem Umgang mit Gottes Schöpfung und zu caritativem Handeln angeregt.In der Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit benachteiligter Menschen kann auch Dankbarkeit und Zufriedenheit für die eigene Lebenssituation entwickelt werden und z.B. im Gebet geäußert werden.

Deshalb werden an unserer Schule seit mehreren Jahren in der Vorweihnachtszeit Päckchen von Kindern für Kinder in den armen Bergregionen Rumäniens gepackt. Diese Aktion findet großen Anklang und Unterstützung bei Eltern und Kindern. Durch persönliche Kontakte der evangelischen Kirchengemeinde Ottensoos ist es gewährleistet, dass diese Päckchen zielgerichtet verteilt werden. Auch sind die Religionspädagoginnen offen für Anregungen seitens der Kinder, z.B. berichtete eine Schülerin im katholischen Unterricht von ihrer Reise nach Tansania. Dort lernte sie an einer Schule eine junge Frau kennen, der das Geld für eine Erzieherinnenausbildung fehlte. Spontan entstand daraus eine ökumenische Spendenaktion in der Fastenzeit.

Durch den Verzicht z.B. auf Süßigkeiten, deren Gegenwert gespendet wurde und durch Sammeln in den Familien konnte diese Frau ihre Ausbildung beginnen.Solche Aktionen regen die Kinder an, sich als verantwortliches Mitglied unserer Gesellschaft zu empfinden und Gottes Liebe in die Welt weiter zu tragen.




Weihnachtspäckchen für Rumänien 2017

122, oft äußerst liebevoll verpackte Weihnachtspäckchen haben die Kinder der Seespitzschule mit ihren Eltern für arme Kinder und Familien in Rumänien gepackt.

In den Bergdörfern in Siebenbürgen herrscht noch so große Armut, dass selbst ein Päckchen Mehl oder Nudeln als tolles Geschenk empfunden wird. Um so größer wird die Freude sein, wenn unsere tollen Päckchen bei den Ärmsten der Armen angekommen sind.

Herzlichen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben und ein Päckchen gespendet haben.
ädagoginnen Ute Jarallah und Eva Lehner

Kinder packten Päckchen für Rumänien

Moscheebesuch der 4. Klassen


Am 03.06.2016 besuchten alle 4. Klassen der Seespitzschule im Rahmen des Religionsunterrichts die Röthenbacher Moschee. Um 10.30 Uhr liefen wir los und erreichten nach circa 20 Minuten unser Ziel. Dort empfingen uns mehrere muslimische Männer, die uns ganz herzlich begrüßten und die Tür auf hielten. Einer der Männer führte uns eine Treppe hinauf, wo sich der große Gebetsraum der Muslime befand. Bevor wir ihn betreten durften, zogen wir unsere Schuhe und Jacken aus. Danach gingen wir in den Gebetsraum und setzten uns auf den Teppich.

Als der Imam (Pfarrer der Muslime) anschließend den Gebetsruf sang, mussten einige Kinder kichern, weil es für sie lustig klang. Dann zeigte uns ein Herr, der sich in der Moschee sehr gut auskannte die Gebetsnische und viel mehr. Eine der weiteren Sachen ist zum Beispiel die Gebetshaltung der Muslime. Bevor wir sie gemeinsam übten, verkleideten wir uns mit Tüchern und Mützen. Wir erfuhren unter anderem, dass Muslime täglich 5 Mal beten.

Moscheebesuch der 4. Klassen

Nachdem wir ein gemeinsames Gruppenfoto machten, zogen wir wieder unsere Schuhe an und gingen herunter in einen Raum, wo bereits viele Tische und Stühle standen. Auf den Tischen standen schon Teller mit Sesamringen bereit. Nachdem wir uns hinsetzten, bekamen wir einen selbstgemachten türkischen Tee serviert, den wir gleich mit Sesamringen probierten. Danach bedankten wir uns für den schönen Vormittag, zogen unsere Jacken an, verabschiedeten uns und machten uns auf den Heimweg.

von Lilly Haas und Marlon Pohl (4a)






Vergebungsfest.
Während des Themas "Schuld und Vergebung" kamen die Kinder darauf, wie toll es doch ist, dass Gott uns jede Schuld vergibt, sofern wir sie ehrlich bereuen. Diese " Erkenntnis" war mit so viel Freude verbunden, dass wir ein Versöhnungsfest feierten und unsere Schuld verbrannten.





Biblischen Geschichten in modernen Büchern begegnen - eine religiöse Autorenlesung Der Autor und Religionspädagoge Volker Linhard begeisterte die Kinder mit seinen interaktiven Büchern, in denen die Schülerinnen und Schüler biblischen Gestalten begegnen konnten. Auch zeigte er ihnen, wie so ein Buch entsteht und zeigte die orginalen Bilder seiner Bücher.








Schulpastoral Erzbistum Bamberg

Schulpastoral versteht sich als Dienst der Kirche im Handlungsfeld Schule. Die Angebote der Schulpastoral sind für alle Schüler da und wollen einen Beitrag zur Mitgestaltung eines humanen Schullebens leisten.

Traumstündchen

Ein wöchentliches Angebot an die Schüler der 1 und 2 Jahrgangsstufe
Zeitplanung: ca. eine Unterrichtsstunde

Ablauf
- Ritual am Anfang
- Kinesiologische Übungen zu ruhiger Musik
- Einen gemütlichen Ort vorbereiten
- Entspannungsgeschichte
- Fantasiereise
- Erlebtes zum Ausdruck bringen: Erzählen, Gestalten
- Abschlussritual

Schulpastoral - Traumstündchen

Schulpastoral - Traumstündchen


Oasenstunde

Kooperation:
Schule: RL. Eva-Maria Lehner
Pfarrei: PR Otmar Herzing

Zwei Unterrichtsstunden im Haus Edith Stein

Anfangsritual
Mitte - Laterne wird entzündet

Begrüßung/ Begegnung
Schüler bewegen sich nach rythmischer Musik durch den Raum und begrüßen einander mittels verschiedener vereinbarter Gesten

Erlebnispädagogik
Kooperationsspiel: Zusammenhalt in der Gruppe.
Austausch. Wie haben wir die Aufgabe gemeinsam gelöst

Schulpastoral - Erlebnispädagogik


Traumreise

Schulpastoral - Traumreise


Deckenmassage
Wir üben achtsam mit einander umzugehen und spüren unseren Körper

Schulpastoral - Deckenmassage


Schlussritual
Die Mitte-Laterne wird gelöscht



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